Dienstag, 1. Januar 2008

Ausflug Twyfelfontein und Burnt Mountain im Damaraland

Petroglyphen in Twyfelfountain, Damaraland
Im Damaraland unternehmen wir vom Doro !Nawas Camp einen Ausflug in das etwa 20 km entfernt liegende Gebiet von Twyfelfountain. Die Bezeichnung als "Zweifelsquelle" wird damit erklärt, dass bei der Ansiedlung von Farmern im Damaraland Zweifel an der kontinuierlichen Wasserführung einer lebenswichtigen kleinen Quelle bestanden haben. Unser Ziel ist jedoch nicht diese Quelle. Wir interessieren uns für die zahlreichen und bis zu 6.000 Jahre alten Felsgravuren und Zeichnungen der San, die ursprünglich in diesem Gebiet als nomadische Jäger lebten. Fotogalerie Twyfelfontein, Burnt  Montain

Petroglyphen in Twyfelfountain, DamaralandDas Hauptgebiet der Felsgravuren ist eingezäunt. Am Haupteingang befinden sich ein Parkplatz und ein Shop, in dem wir uns anmelden und eine kleine Gebühr entrichten. Eine Führerin wird uns zugewiesen, die uns durch das Gebiet begleitet. Die Führerin macht uns auf die bedeutendsten Gravuren aufmerksam und deutet die für uns nicht eindeutigen Motive. Aufgrund der dargestellten Tierarten kann angenommen werden, dass der Lebensraum der San ehemals wesentlich feuchter und wildreicher war.





Burnt Montain, DamarlandAuf dem Rückweg zum Doro !Nawas Camp unternehmen wir einen Abstecher zum Burnt Mountain ("Verbrannten Berg"). Vulkanische Magma hat vor etwa 120 Millionen Jahren den Schiefer gebrannt. Zurückgeblieben ist eine schwarze, verkohlte Masse mit bunten Flecken, die durch Oxidation verschiedener eisenhaltiger Metalle entstanden sind.








Burnt Montain, DamarlandIn unmittelbarer Nähe des Burnt Mountains sind in einem Flußbett als "Orgelpfeifen" bezeichnete etwa 5 m lange Basaltsäulen vulkanischen Ursprungs beschrieben. Das Alter dieser geologischen Formation wird auf 130-150 Millionen Jahre geschätzt. Freigelegt wurden diese Schichten erst, weil das ehemals darüber liegende Deckgestein durch Erosion abgetragen worden ist.
Das Flußbett war nicht zu übersehen. Gefunden haben wir die "Orgelpfeifen" jedoch nicht. Allerdings haben wir in Anbetracht der Hitze und fehlender Hinweise unsere Suche auch bald abgebrochen.

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