Mittwoch, 8. Februar 2017

Augrabies Falls Nationalpark

Fotogalerie
Der Augrabies Falls Nationalpark ist ein ‚must do‘ im Northern Cape. Von unserer Unterkunft, dem African Vineyard Guest House im Kanoneiland liegt der Zugang zum Nationalpark ca. eine Fahrtstunde entfernt. Auf der Anreise passieren wir in der Umgebung der für ihre Rosinenproduktion bekannten Ortschaften Keimoes und Kakamas mehrmals große Flächen, auf denen Trauben in der Sonne trocknen.
Hauptattraktion des Augrabies Falls Nationalparks ist bei der Ortschaft Augrabies ein Wasserfall, mit dem sich der Orange River über eine Felsstufe ca. 50 m in die Tiefe stürzt. Absolut sehenswert ist jedoch auch die von Granitformationen geprägte Berglandschaft des Nationalparks.

Auf seinem Weg von Drakensbergen nach Westen zur Mündung in den Atlantik hat der Orange River eine sehenswerte Schlucht in die Berglandschaft bei Augrabies gefräst. Je nachdem, wieviel Wasser der Orange River führt, fällt der Wasserfall mehr oder weniger beeindruckend aus. Eine Dokumentation im Nationalparkzentrum zeigt, dass alle 2-3 Jahre das Hochwasser unbeherrschbar steigt und dann jeweils große Schäden anrichtet. Bei unserem Besuch ist der Wasserstand eher niedrig. Trotzdem lohnt sich der Besuch. Bekannt ist der Orange River u.a. aufgrund von Diamanten, die mit den Fluten in das Mündungsgebiet gespült werden. Der große Diamantenrausch ist jedoch Geschichte. Diamanten werden zwar noch immer gefunden, aber die Förderung verlangt hohe Investitionen mit viel Know-how und ist darum mittlerweile industrialisiert.  

Beim Rest Camp des Nationalparks führen Stege über Granitfelsen zu mehreren Plattformen, von denen Wasserfall und Schlucht bewundert werden können. Besucher, die wie wir, mehr sehen möchten, fahren in die ‚Game Viewing Aera‘. Game haben wir zwar nicht angetroffen, weil das Wild nicht dumme ist und sich während der Tageshitze an schattigen Plätzen aufhält, aber die raue Landschaft ist auch ohne Game sehenswert. Der 78 km lange ‚Lekkerwater Loop’ führt als Gravel Road tiefer in den Nationalpark. Die ersten 12 km (one-way) können trotz 3 flacher Wasserdurchfahrten von allen PKW’s befahren werden. Wer weiter fahren möchte, benötigt ein geländetaugliches 4WD-Fahrzeug. Mit unserem Fahrzeug kommen wir über den 12km-Abschnitt nicht hinaus. Von der Hauptroute zweigen 4 Stichstraßen zu weiteren Aussichtspunkten ab, von denen jeder sehenswert ist. - Fotogalerie

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