Montag, 20. Februar 2017

Hiking im Biosphärenreservat Kogelberg Nature Reserve an der Whale Route

Palmiet River im Kogelberg Nature ReserveÖstliche False Bay an der Whale Route Der 'Clarence Drive' (R44) auf der Ostseite der False Bay zwischen Gorden's Bay und Hermanus ist neben dem Chapman's Peak Drive nicht nur eine der großartigsten Küstenstraßen über Südafrikas hinaus, sie gilt auch als  'Whale Route'. Von August bis Dezember ziehen Southern-Right-Wale (Südkaper bzw. Glattwale) nah der Küste vorbei und können von Aussichtspunkten an der Straße beobachtet werden. Walzeit haben wir jetzt nicht, weshalb wir lediglich die Küstenstraße genießen auf dem Weg zum Kogelberg Nature Reserve, das wir noch nicht kennen und auf einer Wanderung erkunden wollen. - Fotogalerie

Sonntag, 19. Februar 2017

Hiking auf dem Table Mountain Contour Path zwischen Constantia Nek und Kirstenbosch

Weingüter und Weinberge und von Constantia Der Table Mountain National Park liegt vor der Tür unserer Unterkunft in Hout Bay. Von Uli's Guesthouse fahren wir nur wenige Kilometer bis Constantia Nek. An diesem niedrigen Pass des Tafelbergs starten etliche Hiking Trails, u.a. der am Fuß des Table Mountains ohne große Höhenunterschiede über 16 km bis zur Talstation der Seilbahn verlaufende Contour Path. Auf dem Trail gehen wir einen Abschnitt bis Kirstenbosch Gardens und genießen Ausblicke auf Constantia, die False Bay und die Ostseite des Tafelbergs. Nach 1,5 Stunden erreichen wir einen der weltweit bedeutendsten und großartigsten botanischen Gärten, den wir heute durch die 'Hintertür' betreten und damit eine Entry Fee von 60 Rand pP ersparen. Kirstenbosch Gardens haben wir schon oft besucht. Heute nutzen wir die Anlage lediglich für ein Picknick vor dem Rückweg. (3 Std. Gesamtgehzeit) - Fotogalerie

Samstag, 18. Februar 2017

Unsere Rundreise in Südafrika endet in Hout Bay

Hout Bay Nach 3-wöchiger Rundreise in nord-westlichen Regionen Südafrikas erreichen wir Hout Bay, ein Vorort südlich von Kapstadt. Uli und Patrick, Eigentümer von Uli's Guesthouse, begrüßen uns wie vertraute Heimkehrer. Wir lieben diese Unterkunft, in der wir seit 2002 zum 8. Mal wohnen. Als Werbung oder Empfehlung möchten wir diese Information nicht verstanden wissen, weil Ansprüche und Bedürfnisse von Menschen unterschiedlich sind. Eine komplette Woche bleiben wir in Hout Bay, ehe wir am 25. Februar für weitere 10 Tage nach Botswana reisen. Eindrücke des Hauses und seiner Umgebung zeigt ein Post des Vorjahres: Ankunft in Hout Bay.
Neben dem Tafelberg im gleichnamigen Nationalpark ist der als eine der schönsten und kühnsten Küstenstraßen der Welt geltende Chapman's Peak Drive eine touristische Top-Sehenswürdigkeit im Raum Hout Bay. - Webseite Chapman's Peak Drive - Fotogalerie

Freitag, 17. Februar 2017

Hiking an der Garden Route - Half Collared Kingfisher Trail im Wilderness Nationalpark

Half-collared Kingfisher Trail am Touws River Von Knysna fahren wir nach Westen in Richtung Wilderness, um eine Wanderung im ehemaligen Wilderness Nationalpark zu unternehmen. 2009 wurden an der Garden Route verstreute Nationalparks zum Garden Route-Nationalpark zusammengefasst, was Vorteile haben mag, aber Besuchern die Orientierung erschwert. Im Zielgebiet sind mehrere Hiking Trails eingerichtet. Wir gehen den nach der Spezie Kingfisher benannten 'Half-collared Kingfisher Trail' entlang des Touws Rivers. Beobachten konnten wir jedoch keinen der Vögel am Trail, der nach ca. 4 km Distanz an einem Wasserfall endet. Im mittleren Abschnitt des Trails bestehen 2 Routenoptionen, auf denen jeweils kleine Prüfungen zu bestehen sind. Die Variante via 'Stepping Stones' verläuft schweißtreibend auf ruppig-profiliertem Dschungelpfad im Regenwald, ehe wir den Touws River und 2 Nebenarme überqueren. An einer breiten Furt wechseln wir die Flussseite mit Hilfe im Flussbett angeordneter großer Kiesel, den 'Stepping Stones'. Wer auf dem Hauptweg bleibt, darf sich trockenen Fußes mit einer an Seilen befestigten labilen Pontonfähre über den Touws River ziehen. Auf Holzstegen und mit zahlreichen Stufen führt der Trail in dem sich zu einer Schlucht verengenden Flusstal bis zu einem Wasserfall, dessen Pool einige Wanderer für ein Bad nutzen. (1:30 Std. + 1:15 Std. Gehzeit) - Fotogalerie

Donnerstag, 16. Februar 2017

Hiking an der Garden Route im Robberg Nature Reserve, Plettenberg Bay

Witsand und Die Eiland Der Robberg ist eine unter Naturschutz stehende Halbinsel der Plettenberg Bay an der Garden Route. Genau ein Hiking Trail führt als Schleife durch das Robberg Nature Reserve, aber dieser ist bei guten Bedingungen kaum zu toppen, weshalb wir den Trail über die Jahre schon mehrmals gegangen sind, ohne dass unsere Begeisterung nachließe. Aufgrund von 2 Abkürzungsmöglichkeiten bestehen 3 Routen-Optionen: Kurz (30 Minuten), mittel (2 Std.), lang (5 Std.). Bei der langen Variante sind Tidenzeiten unbedingt zu beachten. Wir entscheiden uns für die mittlere Option. Nach 'The Gap', ein enger Einschnitt der Halbinsel, ist der urspünglich ausgesetzte Trail auf der östlichen Seite der Halbinsel inzwischen per Geländer entschärft. Nachdem wir eine kleine Seelöwenkolonie passiert haben, wechseln wir an der großen Düne Witsand von der östlichen Seite auf die westliche Seite der Halbinsel und nehmen die 'Genuß-Schleife' auf Stegen über 'Die Eiland' selbstverständlich mit. Der Rückweg ist ein wenig 'rocky', bereitet aber keine besonderen Probleme. Das Vergnügen ist nach 2 Stunden leider beendet. Die große Runde nehmen wir uns für die nächste Reise an die Garden Route vor. - Fotogalerie

Mittwoch, 15. Februar 2017

Reise von Graaff-Reinet in der Karoo nach Knysna an der Garden Route

N9 an den Kammanassiebergen
Von Graaff-Reinet in der Karoo reisen wir zunächst 1,5 Stunden durch ödes, überweidetes, flaches Farmland nach Süden, bis wir auf eine Kette schroffer Berge treffen, die über ca. 300 km die Wüste der Karoo von einem fruchtbaren Küstenstreifen am Indischen Ozean trennt, der Garden Route. In unserer Richtung bestehen 2 Optionen zur Überquerung dieser landschaftlich reizvollen Bergkette zum Etappenziel in Knysna. Wir meiden die kürzere Strecke über den abenteuerlichen Prince Alfred Pass (R339) und wählen die 90 km längere Variante, die mehrere Pässe der Kammanassieberge und Outeniqua Mountains komfortabel überwindet. Entlang endloser weißer Strände durchquert die Route von George bis Knysna Lagunenlandschaften und tiefe Wälder zwischen Schluchten und Flussläufen. Auf diesem Routenabschnitt pocht das touristische Herz der Garden Route im mitunter schrillen und oft von deutschen Tönen begleiteten Takt, den wir so wenig mögen wie Kölner Karneval in der fernen Heimat. Glüklicherweise bietet die Garden Route auch viele ruhige Orte. Wer jedoch Einsamkeit bevorzugt, ist am falschen Platz. - Fotogalerie

Dienstag, 14. Februar 2017

Meeting the Cacti-Man und sternewürdiges Dinner in Graaff-Reinet

Tafel am Eingang zum Cacti & Succulent GardenMurray St in Graaff-Reinet Nach der Tour durch den Cambedoo Nationalpark (Post) besuchen wir den ebenso bemerkenswerten wie kuriosen privaten Obesa Cacti & Succulent Garden in Graaff-Reinet. Am Ende der Murray St liegt zwischen bunten Häusern der Obesa Lodge der Eingang zum Kaktengarten. Ein Schild schließt Amerikaner seit der Wahl Donald Trumps am 8. November 2016 vom Besuch des Gartens aus. Die Aufklärung folgt kurz nachdem wir den Eintrittspreis von 30 Rand pP in den Schlitz einer Box bei der Zugangstür gesteckt haben.
Am Abend genießen wir das Vergnügen eines sternewürdigen Dinners im eleganten Camdeboo Restaurant des Drostdy Hotels.

Camdeboo Nationalpark bei Graaff-Reinet

Graaff-Reinet Wir verbringen nur einen vollen Tag in Graff-Reinet und haben uns ein strammes Programm vorgenommen. Der Vormittag gehört dem Camdeboo Nationalpark(1), der unseren Abstecher nach Graff-Reinet motivierte. Der Nationalpark gliedert sich in zwei Bereiche. Der westliche Bereich liegt in einem bergigen Ausläufer der Großen Randstufe. Säulenartige Strukturen von Karoo-Doleriten modellieren die Hauptattraktion des Nationalparks, ein bizarr erodiertes Felsental, das ‚Valley of Desolation’(2). Die Umgebung des an Graaff-Reinet angrenzenden Nqweba-Staudamms(3) bildet den östlichen Bereich das Nationalparks, der als touristisch weniger bedeutende ‚Game View Area’ besichtigt werden kann .
Über Aktivitäten am Nachmittag und am Abend berichtet der Post: Meeting the Cacti-Man und sternewürdiges Dinner in Graff-Reinet.


Montag, 13. Februar 2017

Reise vom Karoo Nationalpark nach Graaff-Reinet am Camdeboo Nationalpark

Graaff-Reinet Zwei weitere Tage bleiben wir im Gebiet der Karoo, reisen jedoch vom Karoo-Nationalpark im Northern Cape ca. 220 km in östlicher Richtung zur Stadt Graaff-Reinet(1) im Distrikt Sarah Baartman(2) in der Provinz Eastern Cape. Über 140 km durchqueren wir zwischen Beaufort West und Aberdeen eine durch Schafzucht völlig überweidete trostlose, flache Steppenlandschaft. Ab Aberdeen wird die Karoo bergig und grün. Die in einer Flussschleife des Sundays River liegende Stadt Graaff-Reinet ist nahezu vollständig vom Camdeboo-Nationalpark umgeben, den wir morgen besuchen werden. In Graaff-Reinet stehen mehr als 200 Gebäude im kapholländischen oder viktorianischen Stil unter Denkmalschutz. Der für südafrikanische Verhältnisse vergleichsweise hübsche Ort erinnert an Stellenbosch in den Winelands bei Kapstadt. In der Vergangenheit war Graaff-Reinet zunächst ein Stützpunkt auf dem Weg zu Diamenten- und Goldfeldern im Norden des Landes. In der Gegenwart ist Graaff-Reinet ein Wirtschafts- und Handelszentrum der Viehzucht. - Fotogalerie

Samstag, 11. Februar 2017

Aktivitäten im Karoo Nationalpark

Klipspringer's Passstraße in den Nuweveld Mountains 3 Übernachten im Rest Camp des Karoo Nationalparks geben uns Gelegenheit, Optionen für selfguided Touren über 2 Tage ohne Zeitdruck zu genießen. Wir konzentrieren uns auf die beiden Vormittage, weil es an den Nachmittagen heiß wird und Gewitter mit starken Regenfällen und Windböen auftreten. Am Abend ist das Wetter wieder friedlich.
Zusätzlich hätten wir gerne morgens und/oder abends an Game Drives teilgenommen, die von Rangern des Nationalparks durchgeführt werden. Die vorausgesetzte Mindestteilnehmerzahl von 4 Personen ist jedoch nicht zustande gekommen. Ob wir tatsächlich etwas versäumt haben, können wir mangels Erfahrung nicht beurteilen. Immerhin sind wir mit unseren eigenen Aktivitäten rundum zufrieden. Der Aufenthalt im Karoo Nationalpark hat sich für uns gelohnt. (Fotogalerien im nachfolgenden Kapitel)