Montag, 13. Februar 2017

Reise vom Karoo Nationalpark nach Graaff-Reinet am Camdeboo Nationalpark

Graaff-Reinet Zwei weitere Tage bleiben wir im Gebiet der Karoo, reisen jedoch vom Karoo-Nationalpark im Northern Cape ca. 220 km in östlicher Richtung zur Stadt Graaff-Reinet(1) im Distrikt Sarah Baartman(2) in der Provinz Eastern Cape. Über 140 km durchqueren wir zwischen Beaufort West und Aberdeen eine durch Schafzucht völlig überweidete trostlose, flache Steppenlandschaft. Ab Aberdeen wird die Karoo bergig und grün. Die in einer Flussschleife des Sundays River liegende Stadt Graaff-Reinet ist nahezu vollständig vom Camdeboo-Nationalpark umgeben, den wir morgen besuchen werden. In Graaff-Reinet stehen mehr als 200 Gebäude im kapholländischen oder viktorianischen Stil unter Denkmalschutz. Der für südafrikanische Verhältnisse vergleichsweise hübsche Ort erinnert an Stellenbosch in den Winelands bei Kapstadt. In der Vergangenheit war Graaff-Reinet zunächst ein Stützpunkt auf dem Weg zu Diamenten- und Goldfeldern im Norden des Landes. In der Gegenwart ist Graaff-Reinet ein Wirtschafts- und Handelszentrum der Viehzucht. - Fotogalerie

Samstag, 11. Februar 2017

Aktivitäten im Karoo Nationalpark (Update 28.03.2017)

Klipspringer's Passstraße in den Nuweveld Mountains 3 Übernachten im Rest Camp des Karoo Nationalparks geben uns Gelegenheit, Optionen für selfguided Touren über 2 Tage ohne Zeitdruck zu genießen. Wir konzentrieren uns auf die beiden Vormittage, weil es an den Nachmittagen heiß wird und Gewitter mit starken Regenfällen und Windböen auftreten. Am Abend ist das Wetter wieder friedlich.
Zusätzlich hätten wir gerne morgens und/oder abends an Game Drives teilgenommen, die von Rangern des Nationalparks durchgeführt werden. Die vorausgesetzte Mindestteilnehmerzahl von 4 Personen ist jedoch nicht zustande gekommen. Ob wir tatsächlich etwas versäumt haben, können wir mangels Erfahrung nicht beurteilen. Immerhin sind wir mit unseren eigenen Aktivitäten rundum zufrieden. Der Aufenthalt im Karoo Nationalpark hat sich für uns gelohnt. (Fotogalerien im nachfolgenden Kapitel)


Freitag, 10. Februar 2017

Reise von der Kalahari zum Karoo Nationalpark in der zentralen Karoo (Update 28.03.2017)

Sundown im Karoo Nationalpark Vom African Vineyard Guest House im Kanoneiland, eine landwirtschaftlich intensiv genutzte Region der Kalahari an einem Abschnitt des Orange Rivers, reisen wir zur Central Karoo, eine trockene Halbwüste im Zentrum Südafrikas. Auch diese Region wird seit Jahrhunderten von europäischen Siedlern für Farmwirtschaft genutzt. Raubtiere und Nahrungskonkurrenten störten die farm- oder landwirtschaftliche Produktion und wurden vertrieben, erschlagen oder erschossen. Menschen einheimischer Ethnien erging es nicht besser, wenn sie sich nicht an Lebensbedingungen, Religion und Wertvorstellungen von Siedlern anpassen und ein Leben als sklavenartige Farmarbeiter akzeptieren wollten. Siedlerkultur und deren Weidewirtschaft zerstörte endemische Kultur und deren Flora und Fauna in erdgeschichtlich kurzer Zeit.
Um kurz nach 8:00 Uhr brechen wir auf und fahren auf gut ausgebauten Straßen durch überwiegend eintönige Landschaften. Die mit fast 700 km längste Autoetappe unserer Reise lässt für Besichtigungen keine Zeit, was nicht stört, weil die Strecke kaum Interessantes bietet. Auf einigen Abschnitten verläuft die Nationalstraße über 30-40 km schnurgerade durch endloses karges Farmland. Wenn das Gelände eine Kurve erfordert, wird diese rechtzeitig auf Verkehrsschildern angekündigt. Um 16:00 Uhr erreichen wir das Gate zum Nationalpark. In der Liste am Hauptgate tragen wir uns als die zweiten Besucher an diesem Tag ein.  - Fotogalerie

Donnerstag, 9. Februar 2017

African Vineyard Guest House im Kanoneiland, Northern Cape (Update 27.03.3017)

Frühstück im African Vineyard Guest House Im African Vineyard Guest House genießen wir einen komfortablen Aufenthalt in einer üppig grünen, gepflegten Oase. Das große Zimmer ist wohnlich eingerichtet und klimatisiert. Ohne Klimaanlage wäre bei den aktuellen Temperaturen bis 40 Grad ein erholsamer Schlaf kaum möglich. Der Internetzugang ist labil und leistungsschwach, aber immerhin kostenlos. Hervorzuheben ist die gute Küche. Das mehrgängige Slow-Food-Dinner wird mit 230 Rand pP berechnet (ca. 16 €) und bereitet allabendlich Vergnügen. Eine besondere Erwähnung verdient das aufmerksame, freundliche Personal. Heute wurde sogar ungefragt unser Auto gereinigt, das nach langen Fahrten auf staubigen Gravel Roads diesen Service dringend benötigte. - Fotogalerie African Vineyard


Mittwoch, 8. Februar 2017

Augrabies Falls Nationalpark (Update 27.03.2017)

Augrabies Falls Der Augrabies Falls Nationalpark ist ein ‚must do‘ im Northern Cape. Von unserer Unterkunft, dem African Vineyard Guest House im Kanoneiland liegt der Zugang zum Nationalpark ca. eine Fahrtstunde entfernt. Auf der Anreise passieren wir in der Umgebung der für ihre Rosinenproduktion bekannten Ortschaften Keimoes und Kakamas mehrmals große Flächen, auf denen Trauben in der Sonne trocknen.
Hauptattraktion des Augrabies Falls Nationalparks ist bei der Ortschaft Augrabies ein Wasserfall, mit dem sich der Orange River über eine Felsstufe ca. 50 m in die Tiefe stürzt. Absolut sehenswert ist jedoch auch die von Granitformationen geprägte Berglandschaft des Nationalparks. - Fotogalerie Augrabies Falls

Dienstag, 7. Februar 2017

Kalahari-Reise von der !Xaus Lodge zum African Vineyard Guest House (Update 27.03.2017)

Abschiedsgruß der !Xaus Lodge Ein spannender Reiseabschnitt im abgelegenen Kgalagadie Transformer Park des Northern Cape geht zu Ende. Die Intensität von Naturerlebnissen, der Übernachtung in der Kieliekrankie Wilderness Lodge und dem Aufenthalt in der !Xaus Lodge rechtfertigen den weiten Weg. Auf der Rückreise erleben wir erneut den Wildreichtum im Auob River. Bei einem Stopp an der Auchterlonie Picknick Area besichtigen wir das Auchterlonie Museum. Das kleine Museum konserviert die Reste einer Farm, die um 1900 ein schottisches Paar in dieser Region betrieb. Einige schottische Bezeichnungen (z.B. Kiliekrankie) gehen auf dieses Paar zurück.
Unser Etappenziel ist das African Vinyeard Guest House, in dem wir bereits vom 3. auf den 4. Februar übernachtet haben. Auf der Rückreise vom Kgalagadie Transformer Park bleiben wir für 3 weitere Nächte in dem Guest House, ehe wir die Reise nach Süden in die Karoo fortsetzen. - Fotogalerie

Montag, 6. Februar 2017

Aktivitäten an der !Xaus Lodge, Kgalagadie Transfrontier Park (Update 24.03.2017)

Sonnenaufgang an der !Xaus-Lodge Kgalagadi Transfrontier Park Am Abend des Ankunfttages in der !Xaus Lodge unternehmen wir nach dem Dinner einen geführten Night Game Drive. Khali übernimmt die Rolle des Trackers. Von einem Sitz über der Stoßstange des Safarijeeps leuchtet er mit einer starken Handlampe die Landschaft ab. Wir treffen zwar nur auf wenig und dazu sehr scheues Wild in größerer Distanz, aber für die surreale Atmosphäre einer Nachtaktivität in dieser Umgebung lohnt sich die Unternehmung allemal. Fotos sind jedoch unter diesen Bedingungen keine relevante Option.
Am nächsten Morgen reisen gleich 4 Paare ab. Für die nächsten 24 Stunden sind wie die einzigen Gäste der !Xaus Lodge, was uns nicht im geringsten stört, sondern uns im Gegenteil die volle Aufmerksamkeit aller Mitarbeiter schenkt. Über den Tag genießen wir 3 Aktivitäten in der Dünenlandschaft des Kgalagadie Transfrontier Parks. - Fotogalerie !Xaus Lodge

Sonntag, 5. Februar 2017

Game Drive mit Jagdglück auf dem Weg zur !Xaus Lodge im Kgalagadi Transfrontier Park (Update 23.03.2017)

!Xaus-Lodge über der Salzpfanne Blue Wildebeest (Gnus) am Auob River Unser Cottage im Kieliekrankie Wilderness Camp müssen wir bis 10:00 Uhr räumen. Um 14:30 holt uns am 30 km entfernten Picknickplatz von Kamqua ein Guide der !Xaus Lodge ab. Den Zeitraum bis 14:00 Uhr nutzen wir für einen spannenden Game Drive im Auob River Flussbett.
Sehr gespannt sind wir auf die !Xaus Lodge, auf die uns ein Artikel von Andrea Diener in der FAZ vom 3.12.2015 aufmerksam machte: Das Glück liegt hinter Düne 91. 14 Monate später sind wir von Düne 91 nur noch wenige Kilometer entfernt.

Samstag, 4. Februar 2017

Reise zum Kgalagadi Transfrontier Park

Kieliekrankie Wilderness Camp im Kgalagadi Transfrontier Park Cottage 4 Vom African Vineyard Guest House reisen wir 330 km nach Norden in einen Zipfel Südafrikas, der zwischen Namibia im Westen und Botswana im Osten liegt. In der südlichen Kalahari, eine Dornbusch-Savanne, betreiben Südafrika und Botswana gemeinsam den Kgalagadi Transfrontier Park. Der abgelegene Park wird von relativ wenigen Besuchern frequentiert und ist insbesondere für seine hohe Dichte an Löwen bekannt. Mit einer Fläche von 38.000 qkm ist der Park größer als NRW (34,1 qkm). Grenzübertritte sind innerhalb des Parks jederzeit informell möglich. Wenn sich Einreise- und Ausreiseland unterscheiden, können alle Formalitäten im Nationalparkzentrum von Twee Rivieren erledigt werden. Dort sitzen sich Mitarbeiter von Parkverwaltung und Grenzpolizei beider Länder gegenüber. - Fotogalerie

Freitag, 3. Februar 2017

Reise zum Island of Slow Living am Orange River in der Green Kalahari

African Vineyard Guest House, Kanoneiland, Northern Cape Unsere Tagesetappe im Northern Cape führt von Naries in Namakwa nach Osten in Richtung Kalahari. Die Route verläuft mehr oder weniger parallel zum Orange River, über mehr als 200 km Grenzfluss zwischen Südafrika und Namibia. Nach 340 km Strecke durch extrem überweidetes Farmland in Wüstenregion treffen wir bei Kakamas auf den Orange River. Hier beginnt die Green Kalahari, eine intensiv landwirtschaftlich genutzte tropische Region, deren Lebensader der Orange River bildet. Bis zum Tagesziel passieren wir Weinfelder, Obst- und Gemüsefarmen. Der letzte Abschnitt unserer Etappe liegt im Kononeiland, eine grüne Insel zwischen Flussarmen des Orange River, die als 'island of slow living' gilt. Unser Tagesziel ist das African Vineyard Guest House, das in einer mit viel Engagement gepflegten Oase umgeben von Weinfeldern 10 geräumige und individuell gestaltete komfortable Gästezimmer vorhält. Akuell sitzen wir im üppigen Garten des Guest Houses und freuen uns auf ein Slow-Food-Dinner. - Fotogalerie der Etappe