Samstag, 6. Februar 2016

Abschiedsrunde in Kapstadt & Hout Bay

Hout Bay Marina
Fotogalerie Hout Bay Marina & Abschied
Blick vom Signal Hill zum Tafelberg
Fotogalerie Kapstadt
Für heute sind moderate Temperaturen bis 26 Grad ankündigt. Wir nehmen uns den Aufstieg zum Tafelberg via Platteklip Gorge vor, sind jedoch zu spät gestartet. Um 9:30 Uhr ist es bereits so warm, dass wir uns auf dem schattenarmen, steilen Trail nach 30 Minuten von der Idee eines Aufstiegs verabschieden und alternativ das Panorama am Signal Hill genießen. Dichte Wolken treiben in Richtung Lions Head und Tafelberg, auf dem wir wenig Sicht gehabt hätten.

Freitag, 5. Februar 2016

Wanderung auf den Chapman's Peak, 592 m

Blick vom Chapman's Peak auf die Hout Bay Bucht IMG_0341.jpg Den Namen 'Chapman's Peak' verbindet jeder mit der spektakulären Küstenstraße zwischen Hout Bay und Noordhoek, dem Chapman's Peak Drive bzw. 'Chappies', wie Einheimische die Panoramastraße nennen. Wir sind diese Route schon häufig mit dem Auto abgefahren, aber viel schöner ist es, diese Strecke im Rahmen des Two Oceans Marathons zu laufen, ein Vergnügen, auf das wir nicht ohne Wehmut zurückblicken. Heute gönnen wir uns das Vergnügen, auf den Gipfel des 592 m hohen Chapman's Peak zu wandern, nach dem die Küstenstraße benannt ist. Am Abend lernen wir dank Birgitt & Helmut das Restaurant Quentin at Oakhurst in Hout Bay kennen. Fotogalerie Chapman's Peak - Fotogalerie Restaurant Quentin

Donnerstag, 4. Februar 2016

Easygoing am Western Cape

Foodbarn RestaurantKolibri im Kirstenbosch Botanical Garden Am Tag nach der Anreise lassen wir es ruhig angehen und starten mit einem Rundgang im großartigen Botanischen Garten Kirstenbosch. Ein Besuch der Parkanlage an der 'Rückseite' des Tafelberges zählt für uns zu den Must-do's am Kap. Fotogalerie Kirstenbosch
Für das Dinner haben wir bereits vor einigen Wochen einen Tisch im Restaurant The Foodbarn im Noordhoek Village reserviert.  Franck Dangereux galt als Chefkoch im vornehmen Restaurant La Colombe als Top-Koch Südafrikas. In dem von ihm betriebenen Restaurant The Foodbarn verzichtet Franck Dangereux auf das Ambiente von Spitzengastronomie und bietet in rustikal-entspannter Atmosphäre eine nach wie vor exzellente Küche. Unsere Rechnung beträgt nicht mehr als 40 €, was natürlich auch dem günstigen Devisenkurs sowie dem Weinverzicht wegen der Autofahrt geschuldet ist. Fotogalerie The Foodbarn

Mittwoch, 3. Februar 2016

Ankunft in Hout Bay

IMG_0307.jpgFlugroute Der Zubringerflug von Köln nach München verläuft vorbildlich. In München erleben wir ein déjà-vu der ersten Südafrikareise im Jahr 2000, bei der bald nach dem Start ein Triebwerkdefekt festgestellt wurde. Wir mussten nach Frankfurt umkehren und konnten erst am Abend des nächsten Tages nach Reparatur der Maschine die Reise eintreten. Die gebuchten Anschlussflüge zur Weiterreise von Johannesburg nach Durban waren natürlich verfallen, woraus sich weitere Herausforderungen ergaben.
Heute ist kein Triebwerk defekt, aber eine der Kabinentüren. Eine Reparatur ist kurzfristig nicht möglich. Wir müssen das abflugbereite Flugzeug räumen. Glücklicherweise gibt es eine Ersatzmaschine, die jedoch zunächst startbereit vorzubereiten ist. Mit 2,5 Stunden Verspätung landen wir um 9:30 Uhr in Kapstadt bei im besten Sinne sommerlichem Wetter. Fotoserie Anreise

Freitag, 4. Januar 2008

Rückreise von Namibia nach Deutschland

Café Zoo, Windhoek

Unser Rückflug nach Frankfurt startet erst am Abend. Den Tag nutzen wir für eine Erkundung der Museumslandschaft in Windhoek. Das Zimmer müssen wir war zwar nach dem Frühstück räumen, aber unser Gepäck können wir im Guesthouse deponieren und erhalten das großzügige Angebot, vor unserer Abreise im Guesthouse zu duschen. Der Tag beginnt gut und endet mit Überraschungen. Fotogalerie Windhoek

Donnerstag, 3. Januar 2008

Reise vom Damaraland nach Windhoek

Frühstück im Doro !Nawas Camp, Damaraland
Heute fahren wir zurück nach Windhoek und morgen verabschieden wir uns von Namibia. Der Empfehlung zum Besuch des Damaralandes sind wir nicht ohne Skepsis gefolgt. Jetzt sind wir schlauer und bedanken uns für diesen Tip. Der Abschied vom Doro !Nawas Camp fällt uns schwer. Wir wissen bereits jetzt, dass wir mit Wehmut aus Namibia abreisen werden und sind uns einig, möglichst bald zurückzukehren.
Gepackt haben wir bereits und finden uns um 7:00 Uhr zum Frühstück ein. Fast 550 km sind bis Windhoek zurückzulegen, was aber kein Problem darstellt, weil wir auf größeren und überwiegend asphaltierten Straßen reisen werden.

Mittwoch, 2. Januar 2008

"All made by nature" im Petrified Forest

Terrasse am Haupthaus im Doro !Nawas Camp
Gegen Mittag kehren wir von unserem unvergesslichen Elephant Drive zum Doro !Nawas Camp zurück. Inzwischen haben wie uns daran gewöhnt, nach einer Tour mit feuchten Handtüchern empfangen zu werden. Bei einer Pause mit Kaffee auf der Terasse sprechen wir über unsere Erlebnisse vom Vormittag und planen die zweite Tageshälfte. Wir haben ausreichend Zeit für einen Besuch im "Versteinerten Wald", der als einer der Hauptsehenswürdigkeiten der Region gilt. Fotogalerie Petrified Forest

Elephant Drive im Damaraland

Wüstenelefant im Aba-Huab Gebiet, Damarland
Im Damaraland ist Tourismuspolitik bewusst auf Nachhaltigkeit, Qualität und Exklusivität ausgerichtet. Die größten Attraktionen des Damaralandes sind neben einer wachsenden Population von Nashörnern eine Familie Wüstenelefanten, die sich an die Bedingungen dieser Region anpassen konnte. Die Elefantenherde zieht durch Täler des Huab und seiner Nebenflüsse, allesamt 'Riviere' (ephemere Trockenflüsse), die nur episodisch Wasser führen. Grundwasser und dessen Austritte ermöglichen das Überleben solcher Pflanzen, von denen sich Elephanten ernähren. Nachts besuchen sie jedoch auch Farmen, um nach Futter zu suchen und an offenen Wasserstellen zu trinken, was dazu führte, dass die menschlichen Nahrungskonkurrenten nahezu ausgerottet wurden. Die Etablierung eines ökologischen Tourismus rettete Elefanten und Rhinos. Vom Tourismus profitieren nicht nur vom Aussterben bedrohte Tierarten, sondern auch Damara People, weil Arbeitsplätze, Märkte, Bildungs- und Wirtschaftsinfrastruktur entstehen und schließlich auch von Elefanten verursachte Schäden reguliert werden. Die scheinbare Idylle trügt jedoch.* Fotogalerie Elephant Drive

Dienstag, 1. Januar 2008

Ausflug Twyfelfontein und Burnt Mountain im Damaraland

Petroglyphen in Twyfelfountain, Damaraland
Im Damaraland unternehmen wir vom Doro !Nawas Camp einen Ausflug in das etwa 20 km entfernt liegende Gebiet von Twyfelfountain. Die Bezeichnung als "Zweifelsquelle" wird damit erklärt, dass bei der Ansiedlung von Farmern im Damaraland Zweifel an der kontinuierlichen Wasserführung einer lebenswichtigen kleinen Quelle bestanden haben. Unser Ziel ist jedoch nicht diese Quelle. Wir interessieren uns für die zahlreichen und bis zu 6.000 Jahre alten Felsgravuren und Zeichnungen der San, die ursprünglich in diesem Gebiet als nomadische Jäger lebten. Fotogalerie Twyfelfontein, Burnt  Montain

Reise von Swakopmund in das Damaraland

Doro !Nawas Camp, Damaraland
Bei unserer Abreise ist es bewölkt, feucht und kühl. Ab 50 km landeinwärts garantiert Sonne pur einen heißen Tag. Unser Weg führt uns heute über ca. 350 km in das nördlich gelegene Damaraland, wo wir zwei Tage im Doro! Nawas Camp wohnen werden. Das Damaraland, ein Streifen zwischen dem Kaokoland im Norden und der Namib-Zone im Süden, hat das südafrikanische Apartheidsregieme 1973 den Damara als Homeland zugewiesen. Das Camp liegt idyllisch am überwiegend trockenen Flussbett des Aba-Huab, der zum Zeitpunkt unserer Reise zuletzt im Jahr 2005 Wasser geführt hat. Vom Camp blicken Besucher nach Norden auf die Entendeka Berge und in Richtung Süden auf das Sandsteingebirge Twyfelfontein.
Damara people bezeichnen sich selbst als "Nu-khoin", schwarze Menschen. Mit den San gelten sie als eine der ältesten Ethnien im südlichen Afrika. Eine berühmte Damarapersönlichkeit ist der ehemalige Weltklassesprinter Frank Frederick. Fotogalerie Doro !Nawas Camp